Häufige Fragen zu unserer Arbeit.
Wir beantworten die Fragen, die uns Kund:innen am häufigsten stellen – zu interaktiven E‑Magazinen, Sichtbarkeit in Google und KI-Suchen, AI Imagery und der Zusammenarbeit mit uns.
Grundlagen
Ein E‑Magazin ist eine interaktive, designorientierte und mobile-optimierte digitale Lesefläche, die eine klassische Print-Publikation oder PDF ersetzt. Es kombiniert Layout-Qualität mit Animationen, Bewegtbild und Datenvisualisierungen – ohne dass Leser:innen eine Datei herunterladen müssen.
Ein Flipbook ist ein PDF-Dokument, das im Browser durchgeblättert werden kann – ein bewährtes, günstiges und neutrales Format, dessen Inhalte von Suchmaschinen und KI-Systemen nicht erfasst werden. Ein E‑Magazin von GOOD AGENCY ist demgegenüber eine interaktive, designorientierte und mobile-optimierte Lesefläche, die auch von Google gefunden wird. In Kombination mit einer begleitenden Web-Architektur wird SEO weiter optimiert und zusätzlich für KI-Suchen zitierfähig.
Eine begleitende Web-Architektur ist eine zusätzliche HTML-Struktur, die das E‑Magazin um eine durchsuchbare, semantisch strukturierte Ebene ergänzt – mit klaren Überschriften-Hierarchien, FAQ-Bereichen und Schema-Markup. Sie wird von Suchmaschinen zuverlässig indexiert und ist die Grundlage dafür, dass auch KI-Systeme Ihre Inhalte als Quelle erfassen und zitieren.
GEO bezeichnet die Optimierung von Inhalten für generative KI-Systeme wie ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews – ergänzend zur klassischen Suchmaschinen-Optimierung (SEO). Während SEO darauf zielt, in Suchergebnislisten zu erscheinen, zielt GEO darauf, in KI-generierten Antworten zitiert zu werden.
Sichtbarkeit in Google und KI-Suchen
KI-Systeme greifen primär auf semantisch strukturierte HTML-Inhalte zu. Ein JavaScript-basiertes E‑Magazin bietet zwar ein außergewöhnliches visuelles Leseerlebnis, ist aber technisch nicht der Ort, an dem KI-Crawler Inhalte erfassen. Genau dafür entsteht die begleitende Web-Architektur: Sie bildet den technischen Rahmen mit klarer Hierarchie, zitierfähigen Definitionen und FAQ-Strukturen – die Ebene, auf der KI-Assistenten Ihre Inhalte verstehen, einordnen und als Quelle zitieren können.
Nein. KI-Systeme unterscheiden sich deutlich in ihrer Fähigkeit, JavaScript-gerenderte Inhalte zu erfassen. Google Gemini greift auf die gleiche Rendering-Infrastruktur wie die Google-Suche zurück und kann JS-Inhalte daher zunehmend gut auslesen. ChatGPT und Perplexity tun das aktuell nur eingeschränkt – sie bevorzugen klar strukturierte HTML-Seiten. Deshalb empfehlen wir bei hohem Sichtbarkeits-Anspruch immer die Kombination aus E‑Magazin und begleitender Web-Architektur.
Schema-Markup ist eine standardisierte Auszeichnungs-Sprache (schema.org), die Webseiten mit zusätzlichen Bedeutungs-Informationen versieht – zum Beispiel „Dies ist eine FAQ-Frage", „Dies ist ein Unternehmen", „Dies ist eine Dienstleistung". Suchmaschinen und KI-Systeme nutzen diese Auszeichnung, um Inhalte präziser zu verstehen und in Ergebnissen oder Antworten passend einzubinden – etwa als Featured Snippet oder in einer AI-Overview-Antwort.
llms.txt ist eine kleine Markdown-Datei im Hauptverzeichnis einer Website, die KI-Crawlern strukturiert erklärt, was die wichtigsten Inhalte der Seite sind und wie sie gegliedert ist – vergleichbar mit der robots.txt für klassische Suchmaschinen. Der Standard ist 2024 entstanden und wird zunehmend von LLM-Anbietern berücksichtigt. Eine llms.txt ist kein Muss, aber ein lohnender Early-Mover-Vorteil für Unternehmen, die in KI-Antworten zitiert werden wollen.
Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichte
Nein. Den offiziellen Geschäftsbericht nach UGB beziehungsweise HGB und den CSRD-/ESRS-konformen Nachhaltigkeitsbericht erstellen Sie weiterhin selbst oder mit Ihren spezialisierten Berater:innen. Unsere digitale Version ergänzt das Pflichtdokument um eine kommunikative, zielgruppengerechte Ebene – sie ersetzt es nicht.
Nein, wir sind keine ESG-Berater:innen. Wir übernehmen den Storytelling-Layer rund um Ihren bestehenden Bericht: die zielgruppengerechte digitale Aufbereitung der wichtigsten Botschaften für Mitarbeitende, Lieferpartner:innen, Investor:innen oder die breite Öffentlichkeit. Der formale CSRD-/ESRS-Bericht selbst bleibt in der Hand Ihrer ESG-Berater:innen oder Wirtschaftsprüfer:innen.
Ja. Wir arbeiten mit Sperrfristen, abgesicherten Vorab-Versionen und können die Veröffentlichung exakt auf Ihren Stichtag terminieren. Auf Wunsch erfolgt das Hosting auf Ihrer eigenen Infrastruktur – Daten und Bericht verlassen Ihr Haus dann nicht.
Ja. Wir können Berichte in allen Sprachen realisieren. Jede Sprachversion ist eine eigenständige Lesefläche, die auf die jeweilige Zielgruppe optimiert ist.
KI-Bildwelten und Bewegtbild
KI-Bildwelten sind durch generative KI erzeugte Visuals – von einzelnen Bildern bis zu kompletten Imagevideos in konsistenter Stilrichtung. Wir setzen sie vor allem als Visual-Layer für Berichte und Magazine ein: Kapitel-Aufmacher, abstrakte Themen-Illustrationen (etwa für Strategie- oder Nachhaltigkeitsthemen) und Szenen, für die ein klassisches Shooting zu aufwendig oder nicht umsetzbar wäre.
Der Einsatz von KI-generierten Bildern und Videos im gewerblichen Bereich ist grundsätzlich zulässig, sofern keine Urheber- oder Lizenzrechte und keine Persönlichkeits- oder markenrechtlichen Bestimmungen verletzt werden. Entscheidend ist, ob die eingesetzte KI-Plattform die kommerzielle Nutzung gestattet und welche Vorgaben sie zur Herkunft der Trainingsdaten macht. Wir prüfen diese Punkte für jedes Projekt und beraten Sie dazu.
Hochwertig erstellte KI-Bilder sind heute visuell oft kaum von echten Fotos zu unterscheiden. Der wesentliche Unterschied liegt im Anwendungsfall: KI-Bilder eignen sich besonders für konzeptionelle, abstrakte oder schwer fotografierbare Inhalte und für konsistente Bildreihen. Authentische Reportage-Fotografie, dokumentarische Porträts und konkrete Produkt- oder Ortsabbildungen bleiben meist die Domäne klassischer Fotografie. In unseren Projekten kombinieren wir beides häufig bewusst.
Ja. Neben der reinen Bildgenerierung reichern wir Ihr bestehendes Bildmaterial mit Animationen an – von subtilen Bewegungen bis zu vollständigen Bewegtbild-Sequenzen. So entsteht aus statischem Content dynamisches Material für digitale Magazine, Websites, Social Media und Präsentationen, ohne dass neue Visuals erzeugt werden müssen.
Projekt und Zusammenarbeit
Bei unserem Small-Paket erstellen wir aus einer fertigen InDesign- oder Figma-Datei in der Regel innerhalb von 5–10 Werktagen ein E‑Magazin. Größere Projekte mit eigenständiger Content-Produktion, begleitender Web-Architektur und Highlight-Versionen laufen über mehrere Wochen – üblicherweise parallel zum Print-Prozess, sodass digitale und gedruckte Version zeitgleich erscheinen.
Die Investition richtet sich nach Umfang, Komplexität und Leistungsumfang. In jedem Fall liegen die Kosten nur bei einem Bruchteil dessen, was Print-Produktion und -Distribution einer vergleichbaren Auflage verursachen würden – und ebenfalls deutlich unter einer individuell programmierten Website. Das Small-Paket startet als kostengünstige Einstiegslösung. Bei Medium und Large hängt die Kalkulation zusätzlich von Content-Produktion, Umfang der Begleitseite und Distribution ab.
Standardmäßig hosten wir Ihr E‑Magazin auf externen Servern – Sie können sofort online gehen, ohne eigenen IT-Aufwand. Soll die Publikation auf Ihrer eigenen Infrastruktur liegen, ist auch das möglich: Wir stellen den HTML-Code zur Verfügung und übernehmen auf Wunsch das Deployment auf Ihren Servern.
Das hängt von dem gewählten Paket ab. In der Regel liefern Sie die inhaltlichen Bausteine – Texte, Daten, Bildmaterial, gegebenenfalls eine InDesign- oder Figma-Datei. Wir übernehmen je nach Leistungspaket Konzept, Design, Animation, technische Umsetzung, gegebenenfalls Redaktion und Content-Produktion sowie die maximale Optimierung für Google und KI-Suchen. Die genaue Arbeitsteilung klären wir zu Projektstart.
Ihre Frage war nicht dabei?
Schreiben Sie uns – wir antworten meistens innerhalb eines Werktags. Wenn Ihre Frage projektspezifisch ist, klären wir sie am besten in einem kurzen Briefing-Call.